Kalte Jahre, heiße Köpfe

Prosa im geteilten Berlin 1961–1975

Aus der Reihe "Berlin in Prosa" Der Mauerbau zementierte die Ost-West-Spaltung, die das kulturelle und literarische Leben nach 1945 nachhaltig geprägt und verändert hatte. Von nun an galt: „Mauerstadt“ versus „Hauptstadt der DDR“. In den Fronten des Kalten Kriegs suchte die Literatur folglich nach neuen Orientierungen. Zugleich hatte sie ... weiterlesen

Beats und Phantasien

Prosa des wiedervereinten Berlin 1990–2000

Aus der Reihe "Berlin in Prosa" So viel Anfang war lange nicht mehr: Das wiedervereinte Berlin der 1990er und frühen 2000er Jahre explodierte vor Ideen, Utopien, Projekten, künstlerischen Experimenten und Phantasien. Berlin war voller Geschichte und Geschichten, in Feuilletons blühte eine neue literarische Publizistik ... Erscheint im August ... weiterlesen

"Eldorado" Berlin

Exkursionen zum anderen Ufer

Zwischen 1871 und 1994 stellte der Paragraph 175 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe, die Gesellschaft tat ihr Übriges, um gleichgeschlechtliche Beziehungen jeglicher Art als schändlich, sittenlos oder krank zu missbilligen. Dessen ungeachtet entwickelte sich Berlin zu einem Schmelztiegel und Sehnsuchtsort homosexuellen Lebens: ... weiterlesen

Berliner Radpartien

Auf dem Zweirad durch 150 Jahre literarischen Stadtverkehr

Das Fahrrad hatte es nie leicht in Berlin. Zu ausgedehnt waren hier die Entfernungen, zu stark die Konkurrenz mit anderen – gerade auch öffentlichen – Verkehrsmitteln. Die deutsche Hauptstadt ist, im Gegensatz zu Kopenhagen und Amsterdam, Magdeburg oder Münster, kein absoluter „Zweirad-Hotspot“ gewesen. Trotzdem hat sich auch hier seit Ende ... weiterlesen

Parvenüpolis und Schlaraffenland

Geschichten aus der "feinen" Berliner Gesellschaft

Die Berliner Gesellschaft war immer von Außenseitern und Aufsteigern geprägt. Aus diesen besonderen sozialen und kulturellen Konstellationen erwuchs die von jungen jüdischen Frauen initiierte Salonkultur des 19. Jahrhunderts. Das führte zu weltoffenen, von Toleranz und bildungsbürgerlichem Anspruch bestimmten Umgangsformen, lange bevor Berlin zur ... weiterlesen

Surreal-Welten

Berlin in der Nachkriegsprosa 1945–1955

Kein Nullpunkt, aber Zeit zwischen erschrockenen Rück- und vorsichtigen Vorausblicken. Zeit der autobiografisch motivierten Bestandsaufnahmen und romanhaften Verarbeitungen erlittener Traumata und bitteren Erfahrungen. Aber auch eine Zeit der geradezu stolzen Frauen, stolz auf ihre Leistungen, im Aushalten, im Zusammenhalt und im Wiederaufbau. Eine ... weiterlesen

Abschied und Wiederkehr

Berlin in der Prosa des Exils

Berlin-Prosa in der Literatur des Exils 1933–1946 will an exemplarischen Texten einem Phänomen nachspüren, das für deutschsprachige Autoren, die Deutschland mit Beginn des Nationalsozialismus verlassen mussten, zentrale Bedeutsamkeit erfährt. Obwohl aus der Heimat vertrieben, umkreisen Gedanken und Darstellungen weiterhin den Sehnsuchtsort ... weiterlesen

BERLIN

Eine deutsche Erstausgabe Der Fotoband Berlin des französischen Reisejournalisten Pierre Mac Orlan gestattet auch fast ein Jahrhundert später eine immer noch faszinierend-überraschende Reise in eine Stadt, in der die Verbindung von (preußischen) Traditionen und NS-Modernisierung ein zunehmend bedrohliches Unheimliches sichtbar und lesbar werden ... weiterlesen

Luftballons und Katakomben

Berlin in der nichtnationalsozialistischen Prosa 1933-1945

Es gab sie: eine nichtnationalsozialistische Literatur, die sich gerade in den vielfältigsten Prosaformaten literarisch und publizistisch nach 1933 zu behaupten wusste. Die Berlin-Bilder, die so unterschiedliche Autoren und Autorinnen wie Mascha Kaléko, Wolfgang Weyrauch, Werner Finck oder auch Wolfgang Koeppen in Feuilletons, Glossen, Reportagen und ... weiterlesen

Glänzender Asphalt

Eine Stadtrundfahrt durch Groß-Berlin 1920-1933

Das Berlin der zwanziger Jahre soll ein Ort von exzessiver Freizügigkeit, fiebriger Lebenslust und permanenter Feierlaune gewesen sein – ohne Rücksicht auf die Kosten, ohne Blick über den Tag hinaus und ohne Sorge um die Politik. Doch war das wirklich so? Die Antwort ist: Auf dem „glänzenden Asphalt“ blieben die Spuren eines harten prosaischen ... weiterlesen

Gewalt und Rausch

Berlin in der expressionistischen Prosa 1910–1920

"Gewalt und Rausch" bildet den Auftakt der Reihe "Berlin in Prosa" mit literarischen Texten voller Groteske, Gewalt und wahnhafter Ausdrucksformen, die im Umfeld von Franz Pfemferts legendärer Zeitschrift „Die Aktion“ entstanden sind: Carl Einsteins „Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders“ (1906/09), Georg Heyms „Der Irre“ (1911), Alfred ... weiterlesen

In Transformationsgewittern

Eine Reise um die Welt zu den Schauplätzen des Umbruchs

13 Länder in 13 Wochen. Auf einer bewegten Reise um die Welt befragt Georg Milde mehr als 100 Menschen: Der Autor trifft Erfolgreiche und Abgehängte, Macher und Skeptiker, Elite und Aktivisten, Traditionalisten und Innovationsexperten, Journalisten und Religiöse – kurzum, Prototypen der globalen Menschheit. Sie geben Einblicke in ihr Leben, in die ... weiterlesen

Mit Optimismus in die Zukunft schauen

Künstliche Intelligenz – Chancen und Rahmenbedingungen

Wo immer Menschen und lernende Maschinen in eine Arbeitsbeziehung treten, kommen Diskussionen auf, prallen Optimisten und Skeptiker aufeinander. Künstliche Intelligenz ist ein Jahrhundertthema, das mit hohen Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Ängsten bis an die Grenze zu Alpträumen besetzt ist. Nur Expertenwissen unterschiedlichster Disziplinen und ... weiterlesen

Bildung für die Praxis

Studiengänge für die Berliner Musikwirtschaft

Die Fragen sind fundamental, die Antworten komplex: Welche Art akademischer (Aus-)Bildung braucht die Musikwirtschaft - im Allgemeinen und in Berlin? Wie sollten Musikwirtschaftsstudiengänge den Nachwuchs auf die Herausforderungen einer im Umbruch befindlichen Branche vorbereiten? "Bildung für die Praxis" begibt sich auf die Suche nach zeitgemäßen ... weiterlesen

Über Mauern geschaut

Was Kultur kann - und soll

"Über Mauern geschaut. Was Kultur kann - und soll": Dieses Buch gleicht einem Arbeitsbericht aus der Werkstatt eines ebenso neugierigen wie kunstsinnigen Ideenentwicklers. In Form von Essays, Reden und Gesprächen – zum Teil erstmals publiziert – zeichnet sich die Spannbreite des Kulturbegriffs in Eckhardts Wirken ab. Aus zeit- und ... weiterlesen