Parvenüpolis und Schlaraffenland

Geschichten aus der "feinen" Berliner Gesellschaft

Die Berliner Gesellschaft war immer von Außenseitern und Aufsteigern geprägt. Aus diesen besonderen sozialen und kulturellen Konstellationen erwuchs die von jungen jüdischen Frauen initiierte Salonkultur des 19. Jahrhunderts. Das führte zu weltoffenen, von Toleranz und bildungsbürgerlichem Anspruch bestimmten Umgangsformen, lange bevor Berlin zur ... weiterlesen

In Surreal-Welten

Berlin in der Nachkriegsprosa 1945–1950

Kein Nullpunkt, aber Zeit zwischen erschrockenen Rück- und vorsichtigen Vorausblicken. Zeit der autobiografisch motivierten Bestandsaufnahmen und romanhaften Verarbeitungen erlittener Traumata und bitteren Erfahrungen. Aber auch eine Zeit der geradezu stolzen Frauen, stolz auf ihre Leistungen, im Aushalten, im Zusammenhalt und im Wiederaufbau. Eine ... weiterlesen

Abschied und Wiederkehr

Berlin in der Prosa des Exils

Berlin-Prosa in der Literatur des Exils 1933–1946 will an exemplarischen Texten einem Phänomen nachspüren, das für deutschsprachige Autoren, die Deutschland mit Beginn des Nationalsozialismus verlassen mussten, zentrale Bedeutsamkeit erfährt. Obwohl aus der Heimat vertrieben, umkreisen Gedanken und Darstellungen weiterhin den Sehnsuchtsort ... weiterlesen

BERLIN

Eine deutsche Erstausgabe Der Fotoband Berlin des französischen Reisejournalisten Pierre Mac Orlan gestattet auch fast ein Jahrhundert später eine immer noch faszinierend-überraschende Reise in eine Stadt, in der die Verbindung von (preußischen) Traditionen und NS-Modernisierung ein zunehmend bedrohliches Unheimliches sichtbar und lesbar werden ... weiterlesen

Berlin in Prosa

Eine kleine Stadtgeschichte in Geschichten

Unsere neue Reihe „Berlin in Prosa" erzählt vom Charakter, dem Lebensgefühl, der Atmosphäre, den Menschen einer unerhört schnell gewachsenen, lange beispiellos modernen, dann geschundenen, zerstörten, geteilten, wiedervereinten, widersprüchlichen Weltstadt. Anlässlich des 100. Stadtjubiläums von Groß-Berlin am 1. Oktober 2020 erscheinen die ... weiterlesen

Luftballons und Katakomben

Berlin in der nichtnationalsozialistischen Prosa 1933-1945

Es gab sie: eine nichtnationalsozialistische Literatur, die sich gerade in den vielfältigsten Prosaformaten literarisch und publizistisch nach 1933 zu behaupten wusste. Die Berlin-Bilder, die so unterschiedliche Autoren und Autorinnen wie Mascha Kaléko, Wolfgang Weyrauch, Werner Finck oder auch Wolfgang Koeppen in Feuilletons, Glossen, Reportagen und ... weiterlesen

Glänzender Asphalt

Eine Stadtrundfahrt durch Groß-Berlin 1920-1933

Das Berlin der zwanziger Jahre soll ein Ort von exzessiver Freizügigkeit, fiebriger Lebenslust und permanenter Feierlaune gewesen sein – ohne Rücksicht auf die Kosten, ohne Blick über den Tag hinaus und ohne Sorge um die Politik. Doch war das wirklich so? Die Antwort ist: Auf dem „glänzenden Asphalt“ blieben die Spuren eines harten prosaischen ... weiterlesen

Gewalt und Rausch

Berlin in der expressionistischen Prosa 1910–1920

"Gewalt und Rausch" bildet den Auftakt der Reihe "Berlin in Prosa" mit literarischen Texten voller Groteske, Gewalt und wahnhafter Ausdrucksformen, die im Umfeld von Franz Pfemferts legendärer Zeitschrift „Die Aktion“ entstanden sind: Carl Einsteins „Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders“ (1906/09), Georg Heyms „Der Irre“ (1911), Alfred ... weiterlesen

Über Mauern geschaut

Was Kultur kann - und soll

"Über Mauern geschaut. Was Kultur kann - und soll": Dieses Buch gleicht einem Arbeitsbericht aus der Werkstatt eines ebenso neugierigen wie kunstsinnigen Ideenentwicklers. In Form von Essays, Reden und Gesprächen – zum Teil erstmals publiziert – zeichnet sich die Spannbreite des Kulturbegriffs in Eckhardts Wirken ab. Aus zeit- und ... weiterlesen

Abgeschminkt

Mein Leben, meine Sünden, meine Zeit

Make-up Artist, TV-Beauty-Experte, Lippenstiftsammler und Autor diverser Schönheitsbücher – das öffentliche Bild von René Koch hat viele schillernde Facetten. Aber das ist nur ein Teil des ganzen Menschen. Nur Wenige wissen, dass er als Travestie-Künstler begonnen hat. In diesem Buch erzählt der gefeierte Star-Visagist zum ersten Mal von seinem ... weiterlesen

Verantwortung für die Stadt

Beiträge für ein neues Miteinander

Unter der Leitidee „Verantwortung für die Stadt“ hat die degewo, das größte kommunale Wohnungsunternehmen Berlins, ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik dazu eingeladen, über Stadtentwicklung und ihre Folgen für die Stadtgesellschaft nachzudenken. Sie geben Beispiele dafür, wie ein neues Miteinander der ... weiterlesen

"Ja, der Kurfürstendamm kann erzählen"

Unterhaltungsmusik in Berlin nach dem Krieg

In den zwanziger Jahren hatte Berlin eine ungeheure Anziehungskraft als Dorado der Künste und der Unterhaltung. Diese Zeit scheint nach dem Zweiten Weltkrieg lange zurückzuliegen – und doch ertönen bereits wenige Tage nach Kriegsende aus den wenigen unversehrten Spielstätten wieder altbekannte Klänge. Innerhalb kürzester Zeit avanciert Berlin ... weiterlesen

Berlin im Kopf - Arbeit am Berlin-Mythos

Exil und innere Emigration 1933 bis 1945

„Berlin im Kopf“ versammelt Beiträge namhafter Exilforscher zur intellektuellen, literarischen und künstlerischen Arbeit am Mythos Berlin, die Ende 2007 in der Akademie der Künste vorgetragen und diskutiert wurden. Ein Kreis internationaler Medien-, Literatur- und Kunstwissenschaftler veranschaulicht dabei die Unzerstörbarkeit dieser Berlin-Bilder ... weiterlesen

Erika Rabau. Stars

Die Gesichter der Berlinale

Die Fotoreporterin Erika Rabau ist eine Institution der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit den frühen sechziger Jahren hat sie die Stars der Berlinale auf und neben dem Roten Teppich mit ihrer Kamera begleitet. Entstanden sind dabei außergewöhnliche Portraits, die in diesem Buch zum ersten Mal in einer repräsentativen Auswahl gezeigt werden. ... weiterlesen